Firmfeier der Pfarrei

22 Firmandinnen und Firmanden empfingen am Samstag, den 4. Mai, das Sakrament der Firmung durch Abt Christian Meyer.

Nach dem grossen Einzug und der Begrüssung in drei Sprachen (deutsch, italienisch und spanisch) wurden die Firmandinnen und Firmanden anhand einer Powerpoint-Präsentation mit ihrem Namen und einem Photo vorgestellt. Auf dem Bild war auch ein Satz, den sich jeder ausgewählt hat zu einer Farbe, die jeder sich ebenfalls wählen durfte. Diese Farben spielten dann bei dem darauffolgenden Anspiel der Jugendlichen eine Rolle. Zunächst zeigten sie eine graue Karte. Alle waren grau. Bis nach und nach einzelne eine Farbe zeigten und «Farbe bekannten». Am Schluss waren alle farbig und das Fazit war: «Wir sind alle verschieden, aber zusammen sind wir bunt».

Abt Christian ging in seiner Predigt darauf ein und hob auf die Buntheit des Glaubens ab. Jeder gibt dem Glauben eine Farbe mit den Fähigkeiten und Talenten, die er oder sie hat.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Band «Icycles» und dem Organisten Bernd Piepenbreier umrahmt. Unter blauem Himmel und bei Sonnenschein blieben viele noch zum Apéro. Dem Apéroteam herzlichen Dank!

Patrick Graf

Firmreise nach Luzern und Engelberg

Die diesjährige Firmreise führte die 22 Firmandinnen und Firmanden der Pfarrei nach Luzern und in das Kloster Engelberg.
Am ersten Tag gingen die Jugendlichen in Küssnacht am Rigi in den Seilpark und konnten dort trotz Kälte und Regen sich den verschiedenen Herausforderungen des Seilparks stellen. Mit Helm und Anseilgurt ging es von Plattform zu Plattform. Zwischendrin konnten die Jugendlichen auch mit einer Rollvorrichtung an den Drahtseilen Seilbahn fahren. Auch wenn der Seilpark durch Graupelschauer etwas rutschig war, hatte man viel Spass beim Durchklettern der Seilanlage. Am Abend ging es dann in die Jugenherberge in Luzern. Alle waren recht müde.
Am nächsten Morgen hiess es früh aufstehen, um ins Kloster Engelberg zu fahren, wo Abt Christian die Jugendlichen erwartete. Es war eine spannende Führung durch das Kloster und Abt Christian nahm sich Zeit für das Gespräch mit den Jugendlichen über die Firmung.
Mit dem Mittagessen endete der Vormittag im Kloster und die Firmandinnen und Firmanden fuhren aus dem verschneiten Engelberg zurück nach Luzern, wo sie die Aufgaben des Stadtspieles «Find the Code» zu lösen hatten. Auch hier erschwerten Kälte und leichter Schneefall das Stadtspiel. Gegen 18.00 Uhr ging es dann mit dem Zug wieder zurück nach Basel.

Patrick Graf und Patricia Godena

Erstkommunion 2024

Die Erstkommunion war der Höhepunkt der Vorbereitungszeit mit den Erstkommunionkindern. So feierten folgende Kinder ihre Erste Heilige Kommunion am Sonntag, 14. April um 10.15 Uhr zusammen mit Pfr. René Hügin: Elena Barbosa Fernandez, Leonora Bello, Tim Burkhalter, Sandro Cereghetti, Ilaria Faldetta, Lionel José López González, Niccolò Marelli, Diego Palma, Nuria Pinto und Nicole Torres Montalegre.

Dank allen Helferinnen und Helfern, ob freiwillig oder angestellt, die im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung ihren Beitrag zur Erstkommunion geleistet haben.
Ganz besonders möchte ich Pfr. Hügin, Romy Lötscher, Rita Kissling, Marco Gürber und Franziska Baumann aus Muttenz danken, vor allem für ihr Engagement bezüglich der Erstkommunionkinder aus Birsfelden. Für uns und mich ist dies ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit im Pastoralraum. In den Dank eingeschlossen ist mein Kollege Patrick Graf, insbesondere auch die katechetische Mitarbeiterin aus Birsfelden Patricia Godena, die mich bei der Vorbereitung sehr gut begleitet hat, sowie Kati Leibundgut und Anita Meyer für die tolle administrative Unterstützung.

Wolfgang Meier

Ostereierfärben mit den Kindern

Am Montag den 25. März war es wieder soweit, das traditionelle Ostereierfärben fand statt. Dieses Jahr gab es so viele Anmeldungen wie noch nie und so durften wir über 30 Kinder begrüssen. Im Vorfeld wurden 330 Eier gekocht und Osternäschtli gebastelt. An sechs verschiedenen Stationen konnten die Eier gefärbt, bemalt und bestempelt werden. Dieses Jahr neu konnte man mit Blättern und Gras die Eier färben, was sehr schöne Muster ergab. Leider waren die Eier viel zu schnell gefärbt und die Kinder hatten noch Lust weiter zu gestalten. Nach dem Zvieri mit Zopf, Schoggistängeli und Äpfelschnitzen hörten die Kinder noch die Geschichte über Kiki, die mit Ostereier bemalen endlich den Streit im Hühnerstall schlichten konnte. Glücklich durften die Kinder mit drei ihrer selbstgestalteten Eier nach Hause gehen. Die anderen «Kunstwerke» werden beim «Eiertüschete» am Samstagabend verzerrt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den fleissigen Helferinnen und Helfern, ohne sie wäre es nicht möglich gewesen.
Patricia Godena & Patrick Graf

Nachtgottesdienst mit Firmand/innen

Am Samstag, den 20. Januar, gestalteten die Firmandinnen und Firmanden einen speziellen Nachtgottesdienst. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit Liedern des Cantus-Chors umrahmt.

Thema des Gottesdienstes war Frieden. Ein Anliegen, das viele Menschen beschäftigt. Die Weltlage mit Kriegen und Gewalt in vielen Erdteilen bereitet den Menschen Sorgen und so wurde dieses Anliegen ins Wort und ins Gebet gebracht. Die Jugendlichen hatten in einem Vortreffen eine Mauer des Unfriedens aus Kartonschachteln angefertigt. Sie bestand aus 10 Steinen. Während des Gottesdienstes wurde die Mauer Stein für Stein abgetragen, jeder Stein war mit einem Stichwort beschriftet, wie zum Beispiel Gewalt, Streit, Neid, Hass. Beim Abtragen der Steine brachten die Firmandinnen und Firmanden Gedanken vor, wie man diese Steine aus dem Weg räumen kann. Jeder kann an seinem Platz mithelfen, dass Frieden wachsen kann. Im Fürbittgebet wurde für die Menschen gebetet, die in Kriegsgebieten leiden. Wichtig ist, dass man solidarisch ist mit den Opfern.
Patricia Godena, Patrick Graf

Jubiläum Mittagstisch

Über Jahrzehnte engagieren sich Freiwillige für die Gäste unseres beliebten Mittagstisches. Mit ihrem grossen Einsatz durch die ganzen Jahre ermöglichen sie wertvolle Begegnungen vieler Menschen und schenken jedem Gast das einzigartige Gefühl von Gemeinschaft. Sie bringen mit ihren schönen, liebevoll gedeckten Tischen und feinem, köstlichen Essen, Abwechslung in den Alltag von Seniorinnen und Senioren und tragen mit ihrer Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe für das Wohl und zur Lebensfreude der Gemeinschaft bei.

Liebe Helferinnen und Helfer, eure jahrlange Bereitschaft, für unsere Gäste zu kochen und eure eigene Zeit zu verschenken, ist bewundernswert und von gesellschaftlich unbezahlbarem Wert. Für euer Da-Sein und eure grossartige Freiwilligen-Arbeit danken wir euch von ganzem Herzen. Euer riesengrosses Engagement bedeutet uns so viel und macht unsere Pfarrei so kostbar und wertvoll. Danke, dass es euch gibt.
Ursina Mazenauer

Vreni Rickli 25 Jahre, Vreni Albisser 20 Jahre, Monika Herzog 20 Jahre, Romy Wiederkehr 15 Jahre,
Max Wiederkehr 10 Jahre, Silvia Heutschi 5 Jahre.
(Nicht auf dem Bild sind Max Wiederkehr und Vreni Albisser)

Jubilarenanlass am 26. Oktober

«…das war dann wieder schön und gemütlich…!» Mit diesen Worten drückten viele der 86 teilgenommenen Gäste ihre Freude über den gelungenen Jubilaren-Anlass 2023 aus. Alle Seniorinnen und Senioren, die einen besonderen hohen «runden» oder «halbrunden» Geburtstag feierten und alle, die mindestens auf ihr 50-jähriges Ehejubiläum zurückblicken durften, wurden am 26. Oktober von der katholischen Pfarrei Bruder Klaus zu einem Fest eingeladen.

Das «Riehener Alphorn-Quartett» erfreute alle mit seinen bekannten Melodien und sorgte den ganzen Nachmittag für viel Freude bei allen Gästen.

Für das leibliche Wohl wurde selbstverständlich auch gesorgt. Unser Kochteam unter der Leitung von Barbara Boehme zauberte ein feines 4-Gang-Menue, das von freiwilligen Helfer:innen serviert wurde. Kurzum, die Gäste, die Stimmung, die Alphornbläser und die vielen Ehrenamtlichen trugen dazu bei, dass alles perfekt ablief und für eine gelungene Festgemeinschaft sorgte.

An dieser Stelle, ein ganz grosses und herzliches DANKESCHÖN für alle, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dieses alljährliche, schöne Jubilaren-Fest ermöglichen. Diese Momente der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit sind so kostbar.   

Ursina Mazenauer

Freiwilligenpreis der Gemeinde für unser Repair-Café und die Jubla

Am Freitag, 17. November, wurde das Repair-Café von der politischen Gemeinde mit dem ersten Platz des Freiwilligenpreises ausgezeichnet. Daniel Währen konnte den Preis entgegennehmen.

Im Austausch mit dem Pfarreiteam und dem Kirchgemeinderat wurde die Idee von Beat Zeuggin sowie Bruno Leibundgut, unserem Kirchgemeindepräsidenten, initiiert und ins Leben gerufen. Seit über einem Jahr wird es im Saal des Fridolinsheimes durchgeführt. Pro Jahr findet es dreimal statt. Bewohnerinnen und Bewohner von Birsfelden sind eingeladen, zu reparierende Gegenstände vorbeizubringen. Textilien, beispielsweise, bei denen ein Loch ist, werden wieder zugenäht oder Kaffeemaschinen, die vorher nicht reagiert haben, funktionieren nachher wieder; etc. …. Verschiedene Handwerker aus verschiedenen Bereichen bieten dann an diesen bereits vereinbarten Daten auch im 2024 unentgeltlich ihre Dienste für die Menschen aus Birsfelden an. Bevor das defekte Material im Müll landet kann es nach dem Repair-Café wieder in Dienst genommen werden.

Ich gratuliere dem «Repair-Café-Freiwilligenteam» ganz herzlich zu ihrem grossen Erfolg!

Während – beispielsweise – die Bluse geflickt wird, kann ein Kaffee, der von den Blauringleiterinnen offeriert wird, getrunken und ein gutes Stück Kuchen dazu gegessen werden.

Nun sind wir beim zweiten Erfolgsteam, welches den dritten Freiwilligenpreis an diesem Abend entgegennehmen durfte, nämlich dem Blauring- und Jungwacht-Leiterteam. Sie leisten nicht nur für die katholische Kirche, sondern für alle Kinder und Jugendlichen einen ganz tollen Freiwilligendienst. Wöchentlich bieten die Blauringleiterinnen und Jungwachtleiter Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche aus Birsfelden an. Sie bieten ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und sie erlernen Sozial- und Leitungskompetenz. Das jährliche zweiwöchige Sommerlager, das auch für Kinder und Jugendliche angeboten wird, trägt auch dazu bei.

Den Blauringleiterinnen und den Jungwachtleitern gratulieren wir an dieser Stelle auch ganz herzlich für ihren Freiwilligenpreis!

Wolfgang Meier, Gemeindeleiter

Freiwilligen-Anlass am 4. November

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle zum diesjährigen Freiwilligenanlass im Saal vom Fridolinsheim. Die Musikgruppe «Albatros» sorgte mit ihrer musikalischen Unterhaltung besonders für gute Laune. 84 Personen nahmen begeistert daran teil.

Allen Freiwilligen wurde für ihre Dienste und ihr Mitwirken in den unterschiedlichsten Bereichen des Gemeindelebens gedankt. Beim feinen Abendessen, welches wir von der Küche vom Alterszentrum bezogen hatten, konnte man das Kulinarische und die Musik geniessen. Dabei konnte man auch gut miteinander ins Gespräch kommen.

Ganz herzlich sei besonders allen gedankt, die diesen tollen Abend vorbereitet und durchgeführt haben, ganz besonders Ursina Mazenauer, die die wunderschöne Tischdekoration für alle hinzauberte, aber auch allen angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Vorfeld und während des Anlasses mitgeholfen haben, dass wir auf einen wundervollen Abend zurückblicken können.

Danke sagt Wolfgang Meier

Jubiläums-Konzert des Gospelchores

Der Gospelchor Birsfelden schaut auf ein erfolgreiches Jubiläumskonzert zurück. In der sehr gut gefüllten Kirche präsentierte der Chor am 23. September, unterstützt vom Kirchenchor Wallbach, einen musikalischen Querschnitt durch 25 Jahre Chorgeschichte. Der Funken sprang aufs Publikum über, welches immer wieder begeistert mitklatschte und viel Applaus spendete. Am Ende des Abends überraschte der Gospelchor seinen Dirigenten Bernd Piepenbreier mit einer eigens getexteten Version von Leonard Cohens «Hallelujah». Nach der Zugabe und einem langen Schlussapplaus konnten die Sängerinnen und Sänger beim Apéro viel Lob und Anregungen vom Publikum entgegennehmen. Viel Motivation, die nächsten 25 Jahr in Angriff zu nehmen!

Der Chor bedankt sich herzlich bei allen, die vor unter hinter den Kulissen zum Gelingen des Konzertabends beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön geht an Gemeindeleiter Wolfgang Meier für die einleitenden Worte, die Wallbacher Chorleiterin Tatjana Lindner fürs Einstudieren der Lieder mit ihrem Chor, sowie an Michael Herrmann und Jens Schwyn für die musikalische Begleitung. Besten Dank dem Publikum fürs Kommen und für den grosszügigen Obolus. Und falls jemand auf den Geschmack gekommen ist und in Zukunft gerne mitsingen möchte: Der Gospelchor Birsfelden freut sich immer über neue Mitglieder!

Achtung Phishing Mails!

Unter dem Begriff Phishing (Neologismus von „fishing“, engl. für ‚Angeln‘) versteht man Versuche, sich über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten als vertrauenswürdiger Kommunikationspartner in einer elektronischen Kommunikation auszugeben. 

Offensichtlich hat ein Betrüger erkannt das Priester potentiell als vertrauenswürdig angesehen werden und hat nach öffentlich verfügbaren Informationen gesucht, sowie auch potentielle Opfer.

Also andere Personen aus der Gemeinde, Menschen die auf der Website erwähnt werden oder Nachbargemeinden…

Technisch ist das nicht zu verhindern, es ist ein sozialer „Angriff“ mit nachgemachten Daten. Die falsche Adresse pfarrer22@ deutet darauf hin, dass die Betrüger es systematisch versuchen.

E-Mails mit diesem Zusatz auf keinen Fall öffnen.

Stellungnahme zur Missbrauchsstudie der Universität Zürich

Das Ergebnis des Berichts zur Pilotstudie sexueller Missbrauch in der röm.-kath. Kirche Schweiz hat mich nicht überrascht, da schon viele Missbräuche aufgedeckt wurden. Weiterhin bin ich aber fassungslos, weil Menschen dadurch an ihrer Lebensentfaltung, am Aufbau tragfähiger Beziehungen gehindert worden sind und diese haben das Vertrauen zu Menschen, ins Leben und in die Kirche verloren.

Unser Bischof Felix hat sich offiziell für die sexuellen Missbräuche entschuldigt und möchte die seit der Jahrtausendwende begonnene Aufarbeitung der Missbräuche weiterführen und verbessern. Dies unterstütze ich sehr. Durch ein Klima der Offenheit, Prävention und Intervention wird im Bistum seit langem das Schutzkonzept sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld umgesetzt.  

Für die Opfer bleibt die Wunde und vieles, was nicht mehr zu heilen ist. Wichtig ist daher, dass diese Menschen begleitet werden und ihnen die Würde zurückgegeben wird, die ihnen durch kirchliche Amtsträger genommen worden ist.

Als Seelsorger wünschte ich mir, dass mehr und mehr die Ursachen des sexuellen Missbrauchs aufgedeckt werden und den damit in Zusammenhang gebrachten alten Reformstau der Institution seit den 70iger Jahren endlich Rechnung getragen wird. Ersatz der veralteten Sexualmoral durch eine lebensnahe und auf die Liebe gründende Sexualmoral. Unabhängig von Zivilstand, Geschlecht und Lebensform: Zugang zum Diakonen- und Priesteramt. Positive Einstellung zur Homosexualität fördern und Transparenz und Offenheit darüber und auch in anderen Dingen pflegen.

Wichtig für alle vor allem in der Seelsorge tätige scheint mir mehr und mehr, vor allem im Kinder- und Jugendbereich, eine Kultur der Achtsamkeit und den respektvollen Umgang zu pflegen. Vertrauen kann so in den Gemeinden und Kirchen langsam wieder wachsen. In Transparenz und Aufrichtigkeit kann so jede/r Seelsorger/-in, jede/r Gläubige am Aufbau des Reiches Gottes mitarbeiten.

Für die Zeilen: Wolfgang Meier, Gemeindeleiter

Wanderferien 25. August bis 1. September in Badenweiler

Der kleine Schreck am Freitagmorgen im Bad. Bahnhof bei der Mitteilung „Zug fällt aus“ konnte unsere Vorfreude nicht trüben. Etwa eine Stunde später als geplant, kamen wir in Badenweiler an. Im „Privat-Hotel Post“ wurden wir aufs freundlichste und mit einem Glas Weisswein empfangen.

Überhaupt das Hotel, das Personal war sehr freundlich und kompetent. Man merkte, hier sind langjährige Mitarbeiter/innen mit Freude am Beruf am Werk. Die Küche verwöhnte uns mit exzellentem Essen.

Da der Wetterbericht schlecht war, machten wir uns auf eine Regenwoche gefasst. Petrus hatte aber ein Einsehen und schickte den Regen vor allem nachts.

Schöne Rundwanderungen zeigten uns die abwechslungsreiche Gegend mit viel Wald und gegen das Rheintal hin vielen Reben.

An einem Tag fuhren wir mit der Bahn nach Freiburg wo wir vor allem das Münster bestaunten. Auf den Turm steigen mochte aber niemand, zu anstrengend schienen uns die 294 Stufen bis zur Plattform.

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Sulzburg, ein altes Bergbaudorf, wo bereits 5‘500 v. Chr. Hämatit abgebaut wurde. Wir besuchten die alte Klosterkirche St. Cyriak deren Turm aus dem 11. Jahrhundert stammt. Die schlichte Kirche mit den Resten alter Fresken vermittelte Ruhe in unserer hektischen Zeit.

Gleich unterhalb unseres Hotels begann der grosse Kurpark mit der Burg von der aus man eine tolle Aussicht bis in die Vogesen geniessen konnte. Im Park wachsen viele – auch exotische – Bäume und Pflanzen So unter anderem auch Sequoias (Mammutbäume), im Park ca. 40 Meter hoch, in ihrem Ursprungsland bis zu 160 Meter hoch.

Einige trafen sich jeden Nachmittag im hoteleigenen Thermalbad. Eine Wohltat, sich im warmen Wasser zu entspannen.

Viel zu schnell ging die Woche vorbei und wir mussten Abschied nehmen. Fast um uns ein wenig zu ärgern, schien die Sonne.

Béatrice und Trudy

Familiennachmittag der Pfarrei

Zahlreiche Familien und Besucher und Besucherinnen fanden sich am Sonntag, den 3. September, auf der Fridolinsmatte ein. Der Pfarreirat hatte zusammen mit dem Seelsorgeteam wieder eingeladen.

Bei sonnigem Wetter gab es ein abwechslungsreiches Angebot für die Kinder. So boten die JugendleiterInnen der Jubla auf der Wiese verschiedene Spiele an. Märchen wurden gelesen und in der Kinderdisco konnte getanzt werden. Beim Malwettbewerb gab es für die kleinen schönen Kunstwerke Preise, auf die sich die Kinder gefreut haben. Am Basteltisch konnten die Kinder Maikäfer aus Karton basteln und an einem weiteren Basteltisch konnten sie sich Buttons machen. Musikalisch umrahmt wurde der Familiennachmittag von der Band „Twenty4seven“, die gekonnt Lieder aus ihrem reichhaltigen Repertoire vortrugen. Mit Bratwürsten, Hotdogs und Kuchen war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Dass dieser Anlass so erfolgreich durchgeführt werden konnte, ist den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Pfarrei zu verdanken. Allen, die mitgeholfen haben, ein ganz grossen Dankeschön. Auch dem Männerverein ein Dankeschön, dass der Familiennachmittag auf der Fridolinsmatte durchgeführt werden konnte.

Im kommenden Jahr 2024 wird der Familiennachmittag zum zehnten Mal stattfinden.
Patrick Graf

Seniorenferien in der Pfalz, 24.-30. Juli

Was zählt wohl am Meisten: das Wetter, das Hotel, oder der gute Gruppengeist? Von vielen Ferienteilnehmern kam das Feedback: „Es war so schön, trotz häufigem Regen – die Stimmung in der Gruppe war so gut“. Schon beim ersten Mittagshalt in Gengenbach tropfte es vom Himmel. Das schöne Städtchen wurde deshalb nicht von allen erkundet, eigentlich schade. Nichts desto trotz, wir konnten alle geplanten Ausflüge machen. Immer wieder hatte sich die Sonne für kurze Zeiten durchgesetzt und diese Momente genossen wir in einem Gartenkaffee und beim Lädele, so in Rüdesheim. Die Schifffahrt dann, war eine tolle Abwechslung. Trotz fast vollbesetztem Schiff schaffte es das Personal, dass alle etwas zum Essen erhielten.
In St. Goar erwartete uns unser Buschauffeur Simon, und half wie immer, mit den Rollatoren. Er war ein hervorragender Busfahrer. Einmal musste er in einer engen Strasse umkehren! Zuerst rückwärtsfahren bis zum nächsten kleinen Parkplatz. Einen Bus zu wenden, auf so kleinem Platz, eine unglaubliche Leistung. Mit vielen Vor- und Rückwärtsgängen und vielen gespannten Zuschauern aus den Fenstern und von der Strasse, hat er es ganz schadlos geschafft! Speyer, mit dem imposanten Dom, die Weinstrasse und St. Martin waren ganz schöne Ausflüge. Und jeden Abend wurde noch lange gejasst und gespielt.
Auf diese Ferientage wollen wir mit schönen Fotos zurückschauen, am 18. Oktober 2023 um 14.30 Uhr.
Béatrice Zimmermann

Ökumenischer Gottesdienst zum Schulanfang

Am letzten Sonntag in den Sommerferien vor dem Beginn des neuen Schuljahres sind die Kinder, die in den Kindergarten eintreten und die Schüler, die vom Kindergarten in die 1 Klasse eintreten, in die katholische Kirche eingeladen gewesen. Dort erlebten sie einen Kindergottesdienst und empfingen den Segen. Sibylle Baltisberger, Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde und Patrick Graf, Katechese- Verantwortlicher der katholischen Kirchgemeinde, gestalteten zusammen mit den Katechtinnen den Gottesdienst. Mit der Geschichte des kleinen Seehundes Robin wurde vermittelt, dass man mit anderen zusammen mehr erreicht. Der Seehund Robin entdeckt ein Walross, das sich in einem alten Fischernetz verstrickt hat und nicht mehr freikommt. Mit der Kegelrobbe Roberta zusammen befreit er das Walross. Dann entdeckt er ganz viel Müll im Meer. Die Robbenfamilie macht sich auf und mit den Menschen zusammen, die am Strand sind, wird der Müll aufgeräumt und das Meer ist wieder sauber. Robins Fazit aus dieser Aktion: «Gemeinsam kann man doch etwas erreichen, wenn sich alle für etwas Gutes einsetzen». Mit dieser wichtigen Erkenntnis empfingen die Kinder dann den Segen. Ein kleiner Engel aus Plastik, der auch als Reflektor dient, soll die Kinder daran erinnern, dass Gott sie auf dem Weg in das neue Schuljahr begleitet. Allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben, ein herzliches Dankeschön.
Patrick Graf

Lange Nacht der Kirchen

Rund 30 Kirchengemeinden beteiligten sich in diesem Jahr am 2. Juni im Kanton Basel-Land an der ökumenischen «Langen Nacht der Kirchen». Schweizweit sind es mehr als 1800 Events, welche die Kirchen in dieser Nacht machen. Die Idee hinter diesem Event ist: «Kirchen sind anders, als viele glauben: bunt, kreativ und originell. So lassen sich die Kirchen auf vielfältige Weise entdecken. Tradition und Experiment, Gewohntes und Ungewohntes – alles hat hier Platz. Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen, Menschen zu treffen, sich auszutauschen und zu erleben, was Kirche alles ist – der Dialog steht im Vordergrund». Das schreiben die Initiatoren der beiden Landeskirchen. So sollen die Kirchen am Ort sichtbar sein in der Öffentlichkeit. Vor allem soll deutlich werden, dass sie allen Menschen offenstehen und jeder einfach hingehen kann. Niemand braucht Scheu zu haben, sondern kann für sich etwas Passendes finden. «Die Kirchen möchten ihren Besuchern und Besucherinnen die Möglichkeit bieten, ganz unverbindlich in Kontakt zu kommen – nur schnell reinschnuppern oder sich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen, bleibt ganz ihnen überlassen» oder einfach nur zuhören oder zuschauen.

In Birsfelden bot die katholische Kirche ein abwechslungsreiches Gospelprogramm des Gospelchores an. Mit den Spirituals und Gospels konnten die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer/innen begeistern. Was einst auf den Baumwollfeldern in den Südstaaten die Afroamerikanische Bevölkerung mit ihren Liedern ausdrückte, erreicht auch heute noch die Herzen der Menschen und kann mitreissen und auch nachdenklich stimmen. Dem Gospelchor der Pfarrei, unter Leitung von Bernd Piepenbreier, einen ganz herzlichen Dank für diesen gelungenen Beitrag in der «langen Nacht der Kirchen» in der Pfarrei Bruder Klaus, Birsfelden.
Patrick Graf

Firmung am 7. Mai

Am Sonntag 7. Mai empfingen elf Firmandinnen und Firmanden das Sakrament der Firmung durch Abt Christian Meyer vom Kloster Engelberg.
In der Vorbereitungszeit auf dem Firmweg zwischen November 2022 und Mai 2023 konnten die jungen Erwachsenen sich mit den Themen: Gott, Jesus Christus und Kirche beschäftigen und ihre Fragen und Gedanken dazu einbringen. Bei der eintägigen Firmreise besuchte die Gruppe den Firmspender Abt Christian im Kloster Engelberg. Dort nahmen sie am Gottesdienst teil und der Abt machte eine Klosterführung. Im Gespräch mit Abt Christian wurde dann die Firmfeier besprochen.
Ein weiterer Ausflug war in die Sternwarte St. Margarethen in Basel. Der Blick in das Universum war verbunden mit dem Thema Astronomie in der Bibel. Überraschend ist, wie oft die Sterne in der Bibel vorkommen.
In der lebendig gestalteten Firmfeier wünschte Abt Christian den Firmanden und Firmandinnen Gottes Segen und einen guten Weg in die Zukunft. Musikalisch wurde die Feier mit der Band „twenty4.seven“ und dem Organisten Bernd Piepenbreier begleitet.
Patrick Graf und Roger S. Vogt

Erstkommunion

Am 23. April konnten acht Erstkommunionkinder die erste Hl. Kommunion in der Bruder Klaus Kirche in Birsfelden empfangen. Gute und vor allem wertvolle Erinnerungen sind prägend für unser menschliches Leben. Welche Erinnerungen bringen unsere Kinder mit für ihr späteres Leben, was gibt ihnen Halt und Kraft. Wenn wir als Erwachsene die Kinder gute Erfahrungen machen lassen, wenn die Kinder auch gute Freundinnen und Freunde haben, mit denen sie nebst ihren Eltern und Geschwister ihre guten wie auch traurigen Erinnerungen austauschen können. Im Bild vom Weinstock mit den Rebzweigen wurden alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes daran erinnert, dass wenn wir mit Gott / Jesus verbunden sind uns dies für unser menschliches Leben Kraft gibt die freudigen Momente unseres Lebens auszukosten und an den schwierigen Situationen, die das Leben bringen kann, nicht zerbrechen, sondern Halt und Mut geschenkt bekommen, um in jedem Fall immer wieder einen Neuanfang machen zu können. Gott / Jesus schenkt sich uns im Brot / im Wein / Traubensaft und lässt uns Menschen die Verbundenheit mit ihm in seiner Liebe spüren. Machen wir uns immer auf dazu. So konnten die Kinder zusammen mit Pfr. René Hügin ihr erstes Heiliges Mahl feiern und die Sonne strahlte vor allem auf die Gesichter der Erstkommunionkinder und uns alle. Mögen uns immer wieder solche positiven Erinnerungen prägend auf unser Leben einwirken. Danke dir lieber René für dein Dasein aus Muttenz und die wertvolle unkomplizierte Zusammenarbeit auch in der Vorbereitung mit dir, Rita Kissling, Barbara Alves, Romy Lötscher und Marco Gürber. Allen freiwilligen Helferinnen und Helfern rund um die Erstkommunion sei auch herzlich gedankt, und auch für die Mithilfe der Erstkommunionmütter wie u.a. Babara Sturm Becker.

Wolfgang Meier, Gemeindeleiter