Aktion «Beim Namen nennen» mit Schülern der 8. Religionsklasse

Schülerinnen und Schüler der kath. Religionsklasse der 8. Klasse beteiligten sich dieses Jahr bei der Aktion «Beim Namen nennen». Diese Aktion gedenkt der vielen Flüchtlinge, die auf der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Zunächst wurde beim Gespräch erarbeitet, was Heimat für jeden einzelnen bedeutet. Familie, Freunde, Arbeit, eine gewohnte Umgebung, dies verbanden die Jugendlichen mit dem Begriff Heimat. In einem zweiten Schritt versuchten sie sich hineinzudenken in die Situation, wenn Menschen ihre Heimat verlassen und fliehen müssen. Zwei Filme informierten dann über das Thema Flüchtlinge und die Situation auf dem Mittelmeer. Auf dieser Route sind in den vergangenen Jahren insgesamt 28000 Menschen, darunter Kinder, Frauen und alte Menschen ums Leben gekommen. Verschiedene Hilfsorganisationen versuchen die Namen dieser Menschen herauszubekommen und stellen sie auf Listen zusammen. Bei der Aktion «Beim Namen nennen» werden die Namen dann auf kleine Fähnchen geschrieben und in einer Installation am Flüchtlingssonntag (21. Juni) an Leinen festgenäht. Auch die Schülerinnen und Schüler haben solche Fähnchen beschrieben mit Namen, Datum und Todesursache der Flüchtlinge. Die Aktion sensibilisiert uns und will der Verstorbenen Flüchtlinge in ihrer Würde  gedenken. In der Woche vor dem 21. Juni wird die Installation auf dem Kirchplatz unserer Bruder Klaus Kirche wieder aufgestellt als Mahnmal und zum Gedenken.  

Besuch der Synagoge in Basel

Anlässlich dem Thema Weltreligionen im Ausserschulischen-Religionsunterricht, besuchten wir mit den 6. KlässlerInnen die Synagoge in Basel.

Jesus selbst war ein praktizierender Jude. Er hielt sich an die Thora (die Heilige Schrift des Judentums), feierte das Passahfest und diskutierte regelmässig mit anderen jüdischen Gelehrten (wie den Pharisäern) über die richtige Auslegung der Gesetze.

Die Basler Synagoge, auch bekannt als Grosse Synagoge und seit 2021 als Beit Yosef Synagoge, ist das Gotteshaus der aschkenasischen Israelitischen Gemeinde Basel.
Diese markante, orientalisch anmutende Architektur im Basler Stadtbild verlangte von der jüdischen Gemeinde und auch vom Architekten Selbstbewusstsein, um sich auf diese Weise zu exponieren. Bis heute prägt die Basler Synagoge, die seit 2020 Beit Yosef (Haus des Josef) heisst, das Stadtbild von Basel und ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Übrigens befand sich die erste Synagoge der jüdischen Gemeinde, um 1200 an der Gerbergasse.

Herr Goldstein führte uns durch die Synagoge und erzählte uns Geschichten und viel Wissenswertes. Es war eine wahre Freude mit ihm das Haus des Josef zu entdecken. Gestaunt haben wir, bei den wunderschön verzierten Thorarollen. Viele Fragen wurden gestellt und auch beantwortet. Es hat uns allen sehr gut gefallen und wird uns in Erinnerung bleiben. Patricia Godena

Schnupperabend bei den Mini’s

Letzten Freitag durften wir unsere neuen Ministranten/Innen begrüssen. Das Minigewand probieren, der Einstieg und ein Probelauf in der Kirche machten viel Spass. Danach genossen wir den wunderbaren Abend draussen. Bei Spielen wurde das Geschick getestet und sich in Teamarbeit versucht. Natürlich durfte ein Fussballspiel nicht fehlen, denn auch Mädchen können sehr gut Tore schiessen. Mit guter Musik und Motivation wurde ein Feuer entfacht und wir haben gebrätelt. Bei Klöpfer und Marshmallows entstanden gute Gespräche. Ein gelungener Abend auf den noch viele weitere folgen. Wir treffen uns monatlich zum üben und um miteinander Spass zu haben. Unser nächstes Treffen wird unser Ausflug sein.

Falls du die Erstkommunion schon gefeiert hast und interessiert bist, melde dich bei uns und komm einfach mal vorbei. Du bist herzlich willkommen.

Patricia Godena & Patrick Graf

Together forever

Die Räume vom ehemaligen Mystery Tunnel liegen brach, deshalb entstand die Idee diese anders zu nutzen.

Partizipation heisst das Zauberwort. Die Jugendlichen dürfen ihre Ideen einbringen, selbst Hand anlegen, planen, bauen, verwirklichen.

Deshalb gab es ein Kick-off Abend. 14 motivierte Jugendliche im Alter von 12 – 16 Jahren, trafen sich in unserem Jugendraum «Grotte». Bei Kennenlernspielen wurde viel gelacht und es kam auch vor, dass man plötzlich eine ganze Fangemeinde hinter sich hatte. Wir verwandelten uns vom Ei bis zum Engel und testeten unser Geschick auf der Bank vor der Kirche.

Beim World-Café wurde eruiert, was aus den vorher besichtigten Räumen entstehen könnte. Es entstanden viele gute und realisierbare Vorschläge, die nun weiterbearbeitet werden.

Es wurde im Mystery Tunnel rumgespukt, DJ gespielt, getöggelet und geredet. Bei guter Musik, Hot Dog’s und Getränken war man sich einig, dies muss wiederholt werden. Auf Wunsch von den Jugendlichen, haben wir neu ein Mal im Monat einen Jugendtreff, per Chat wurden die Daten festgelegt und das Programm wird jeweils von den Jugendlichen selbst gestaltet. Ab der 6.Klasse steht der Jugendtreff für alle offen, meldet euch bei mir, wir freuen uns auf neue Gesichter.

Patricia Godena

Firmung  der Pfarrei Bruder Klaus

6 Firmandinnen und Firmanden empfingen am Samstag den 2. Mai in der Bruder Klaus Kirche das Sakrament der Firmung. Ein Firmand empfing  noch die Taufe, bevor er gefirmt wurde. Aus dem Kloster Engelberg kam Abt Christian Meier nach Birsfelden, um die Firmung zu spenden. Diesem Festtag ging für die FirmadInnen ein halbes Jahr der Vorbereitung voraus. Im Oktober 2025 begannen die regelmässigen Treffen, an denen die wichtigen Themen des christlichen Glaubens besprochen wurden. Höhepunkt der Vorbereitung war die Firmreise nach Engelberg in das Benediktinerkloster und nach Luzern. Im Kloster machte Abt Christian Meier eine Führung und das Firmgespräch mit den Jugendlichen  Das Mittagessen im Kloster mit Älpler Macroni schloss den Besuch ab. In Luzern wartete dann auf die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit dem Besuch eines  Escape-Rooms und des Spiele-Museums. Der feierliche Firmgottesdienst war dann der Abchluss und Höhepunkt der Firmvorbereitung. Abt Christian ermutigte die jungen Menschen ihren Glauben zu leben und gestärkt durch den heiligen Geist ihren Weg zu gehen. Beim anschliessenden Apero auf dem Kirchplatz konnten die Familien noch ins Gespräch kommen. Musikalisch gestaltet war der Firmgottesdienst mit der Band „Icycles“ und dem Kirchenmusiker Bernd Piepenbreier. 

Patrick Graf, Patricia Godena

Alle Bilder gibt es hier: Bilder des Fotografen