Schülerinnen und Schüler der kath. Religionsklasse der 8. Klasse beteiligten sich dieses Jahr bei der Aktion «Beim Namen nennen». Diese Aktion gedenkt der vielen Flüchtlinge, die auf der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Zunächst wurde beim Gespräch erarbeitet, was Heimat für jeden einzelnen bedeutet. Familie, Freunde, Arbeit, eine gewohnte Umgebung, dies verbanden die Jugendlichen mit dem Begriff Heimat. In einem zweiten Schritt versuchten sie sich hineinzudenken in die Situation, wenn Menschen ihre Heimat verlassen und fliehen müssen. Zwei Filme informierten dann über das Thema Flüchtlinge und die Situation auf dem Mittelmeer. Auf dieser Route sind in den vergangenen Jahren insgesamt 28000 Menschen, darunter Kinder, Frauen und alte Menschen ums Leben gekommen. Verschiedene Hilfsorganisationen versuchen die Namen dieser Menschen herauszubekommen und stellen sie auf Listen zusammen. Bei der Aktion «Beim Namen nennen» werden die Namen dann auf kleine Fähnchen geschrieben und in einer Installation am Flüchtlingssonntag (21. Juni) an Leinen festgenäht. Auch die Schülerinnen und Schüler haben solche Fähnchen beschrieben mit Namen, Datum und Todesursache der Flüchtlinge. Die Aktion sensibilisiert uns und will der Verstorbenen Flüchtlinge in ihrer Würde gedenken. In der Woche vor dem 21. Juni wird die Installation auf dem Kirchplatz unserer Bruder Klaus Kirche wieder aufgestellt als Mahnmal und zum Gedenken.



