Am Sonntag 16. August 2026 kamen in grosser Zahl die Gemeindemitglieder, Familienangehörigen und Freund/Innen zum feierlichen Gottesdienst und anschliessendem Apéro riche anlässlich des Abschieds von Gemeindeleiter Wolfgang Meier, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Von insgesamt 36 Jahren im seelsorgerlichen Dienst wirkte Wolfgang Meier 19 Jahre als Gemeindeleiter in der Pfarrei Bruder Klaus in Birsfelden. Den Gottesdienst leitete Pfarrer Rene Hügin, Pfarrer Guido Waliser war mit 90 Jahren der älteste Zelebrant am Altar. Ebenso in der Liturgie beteiligt waren Don Jan von der Missione, Barbara Metzner, Gemeindeleiterin der Pfarrei St. Anton, Pratteln, Lektorin Beatrice Sebele und Jugendseelsorger Patrick Graf.
In seiner Predigt dankte Wolfgang Meier den zahlreichen Freiwilligen, die in all den Jahren ihn und die Gemeinde unterstützt haben, ebenso galt sein Dank dem Seelsorgeteam und den Seelsorger/Innen im Pastoralraum, die seit 2016, dem Jahr der Errichtung des Pastoralraumes, mit ihm zusammengearbeitet haben. Das Evangelium vom Seesturm, das er ausgewählt hatte, zeige, wie wichtig es ist, von der Gemeinschaft und von Gott getragen zu sein, wenn es auch mal schwierig wird. Unter anderem war die Corona-Zeit eine schwierige Phase, die es zu bewältigen galt. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes habe ihn auch sehr berührt, so sagte Wolfgang Meier am Schluss des Gottesdienstes. Eindrucksvoll haben der Cantus-Chor und der Gospelchor zusammen mit Musikern unter der Leitung von Bernd Piepenbreier die Mainzer Messe aufgeführt. Diese von Thomas Gabriel 2001 komponierte Messe beeindruckt durch ihre moderne und sehr lebendige Art. Wolfgang Meier sagte, dass gerade diese Mainzer Messe für ihn so schön sei, weil sie ihn an seine Studienzeit in Mainz erinnere.
Wolfgang Meier dankte Kati Leibundgut für ihre so wertvolle Unterstützung als Sekretärin. Ihre Zuverlässigkeit und Sorgfalt seien herausragend gewesen. Sie habe das Pfarrbüro auf einen modernen und dienstleistungsfähigen Stand gebracht. Kati Leibundgut geht ebenfalls Ende September in den Ruhestand. Sie erhielt von den Gottesdienstbesuchern grossen langanhaltenden Applaus.
Bruno Leibundgut, Präsident des Kirchgemeinderates dankte Wolfgang für seinen seelsorgerlichen Dienst, für die einfühlsame und Menschenzugewandte Art, mit der Wolfgang die Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen, beim Spenden der Sakramente und in der Seelsorge begleitet habe, vor allem auch in der Trauerbegleitung, bei Krankenbesuchen und im Beerdigungsdienst. In den ersten Jahren habe er auch als Präses der Jubla segensreich gewirkt und war sehr beliebt bei den Jugendlichen. Auch seine offene und lebensfrohe Art wirkte ansteckend auf die Menschen. Guten Anklang fanden auch immer die geselligen Anlässe bei denen Wolfgang den Grill anschmiss und die BesucherInnen mit Schweinslende und Bratwürsten reichlich versorgt hat. Dank galt auch Claudia Meier, die als Ehefrau auch viel auf ihren Mann verzichten musste. Auch sie hat sich sehr engagiert in der Gemeinde und Wolfgang in seinem Dienst tatkräftig unterstützt.
Für die Ökumene und die reformierte Schwestergemeinde überbrachte Pfarrerin Sybille Baltisberger die herzlichen Dankesgrüsse. Wolfgang Meier habe Ökumene nicht nur nebenher betrieben, sondern der ökumenischen Arbeit einen grossen Platz eingeräumt und deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass man gemeinsam als christliche Gemeinden unterwegs ist. Barbara Kötting überbrachte die Dankesgrüsse von Bischof Gmür, mit dem Ordinariat habe der scheidende Gemeindeleiter immer gut zusammengearbeitet und man schätze sein seelsorgerliches Wirken in Birsfelden sehr.
Beim anschliessenden Apero riche im Fridolinsheim, den der Kirchengemeinderat organisiert hatte, gab es neben Wein und feinen Häppchen auch eine Eistheke, bei der man sich bei den warmen Temperaturen mit feinem Erdbeer, Karamel- und Schokoladeneis Kühlung verschaffen konnte. Grussworte sprachen noch Gemeindepräsident Christoph Hiltmann, Maria Bilari für den Pfarreirat, Annemarie Müller für den Kirchgemeinderat Pratteln, Sarah Schwimberski für die Jubla und zu guter Letzt bedankte sich das Seesorgeteam, Patricia Godena, Ursina Mazenauer, Patrick Graf, Kati Leibundgut, Anita Meyer und Dominik Flubacher (Hauswart) für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit. Dann gab es noch eine Überraschung für Wolfgang. Auf die Melodie des Liedes «Ein Bett im Kornfeld» von Jürgen Drews hatte Dominik Flubacher Strophen gedichtet. Ein kurzer Auszug aus dem umgedichteten Lied zeigt die grosse Wertschätzung der Mitarbeitenden für ihren Chef:: „Oooo, ja liebe Wolfgang, jetzt wirsch pensioniert, und du freusch di, uff alles wo so passiert, gniess di Lääbe, dini Freizyt und au di Familie. Oooo liebe Wolfgang, zwüsche Blume und Stroo und d`Stärne lüchte dir sowiso, ja liebe Wolfgang, mir gönne dir das vo Härze. …Als Chef bisch gross gsi, wirklich guet und vo dir als Mensch, ziehn mir alli dr Huet….”
Auch für Kati Leibundgut gab es noch ein Lied, in dem das Seelsorgeteam sich bei ihr bedankte und ihr eine schöne Zeit im Ruhestand wünschte, der vor allem mit Reisen auf ihrem Hausboot in der kommenden Zeit gefüllt sein wird.
Am Ende bleibt einfach nur „Vielen, vielen Dank” an dich Wolfgang und an dich Kati zu sagen!
Alles Gute, viel Freude für den Ruhestand, ihr werdet uns fehlen! Für das Seelsorgeteam und alle Mitarbeitenden
Patrick Graf















































































































