Ökumenischer Gottesdienst zum Dank- Buss- und Bettag

Zahlreich besucht war in der Bruder Klaus Kirche der ökumenische Gottesdienst zum diesjährigen Bettag am 20. September. Pfarrer Matthias Gertsch (EMK), Pfarrer Tobias Zehnder (ref. Kirchgemeinde), Praktikant Lukas Mäder (FEG) und Patrick Graf (kath. Kirchgemeinde) gestalteten inhaltlich den Gottesdienst. In seiner Begrüssung und Einführung erläuterte Patrick Graf die Geschichte und Bedeutung des Bettages seit seiner Einführung im Jahr 1848. Auch heute tut es gut sich zu besinnen, Solidarität zu üben und seine Heimat zu lieben. Dies seien wichtige Inhalte des Bettages. Seine Predigt begann Tobias Zehnder mit dem Satz «Die kürzeste Definition von Religion ist Unterbrechung». In seiner Predigt ging Pfarrer Tobias Zehnder darauf ein, wie wichtig es ist, den Alltag zu unterbrechen und sich des Folgenden bewusst zu werden: „Wir leben von Dingen, die andere vor uns geschaffen haben. Wir leben von Beziehungen, von Unterstützung und von einer Welt, die wir nicht selbst gemacht haben. Wir leben von einem guten Gott, der uns Lebensatem gibt, wie die Bibel so schön sagt. Der heutige Tag lädt dazu ein, diesen Blick wiederzugewinnen. Denn ich glaube, er macht vor allem eins: Er macht dankbar.” so Tobias Zehnder.
Gemeindepräsident Christof Hiltmann sprach das Grusswort der Gemeinde an die Versammelten und betonte, wie ihm die inhaltliche Bedeutung des Bettages wieder bewusst wurde, als er sich mit Geschichte und Inhalt dieses Tages beschäftigte. So wünschte er allen einen erfüllten und guten Bettag. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Bläserquartett des Musikcorps Birsfelden begleitet und von Organist Bernd Piepenbreier.
Beim anschliessenden Apero auf dem Kirchplatz gab das Musikcorps unter Leitung von Christian Rombach ein unterhaltsames Konzert bei dem die Musikstücke in Ansagen erklärt wurden. Allen Mitwirkenden, HelferInnen und Helfern ein herzliches Dankeschön, ebenso dem Musikkorps für das Platzkonzert anlässlich des Bettages.

Patrick Graf