Kinder auf den Fluchtwegen

Von den Aussengrenzen Europas bis in die Schweizer Asyl- und Nothilfezentren geschehen wiederholt schlimme Verletzungen der Grundrechte eines jeden Menschen. Besonders viele Kinder und  Jugendliche werden Opfer auf den verschiedenen Stationen ihrer Fluchtwege, da die Kinderrechtskonvention der UNO von 1997 nicht eingehalten werden. Um die Kinder und Jugendlichen durch die Schweizerische Migrationspolitik besser zu schützen, wurden im Rahmen der jährlichen Aktion «Beim Namen nennen» Unterschriften für eine Petition gesammelt. Am 20. November 2025 war es soweit. Es konnten 8’800 Unterschriften am Bundeshaus übergeben werden. Nebst verschiedenen grossen Hilfswerken und Organisationen wie EKM, Amnesty, SFH, Caritas und Campax,  waren auch viele Kirchen beteiligt. Die Katholische Kirche Bruder Klaus in Birsfelden vertrat die Kantone Beider Basel und konnte Nationalrätin Frau Samira Marti und SP-Co-Präsident Herrn Cédric Wermuth, der auch eine berührende Ansprache bei der Petition-Übergabe hielt, gewinnen.  Jetzt heisst es abwarten und schauen, was passiert. Ursina Mazenauer, Sozialarbeiterin FHNW