Der Kirchenraum

Die Intarsienplatte

Bevor wir in den Kirchenraum eintreten, betreten wir die am Boden vor dem Eingang eingelassene Intarsienplatte aus Granit. Sie wurde von Armin Hoffmann aus Basel entworfen und stellen die 12 Flammen, Charismata des Heiligen Geistes dar. Das Pfingstwunder gibt ein bescheidener Hinweis auf das Wunder des Glaubens.

Die Apostelsteine

In der Rückwand im innern der Kirche sind die 12 Apostelsteine eingelassen. Sie sind nicht nur Weihesteine, sondern auch ein Zeichen, dass Christus von diesem Hause Besitz ergriffen hat.

Der Taufstein

Die Gemeinschaftsarbeit des Bildhauers Paul Speck und Pierino Selmoni zeigt im Taufstein die aus drei auf- und ineinandergefügten Formenelemente die Andeutung der Dreifaltigkeit an.

Der Altar

Er besteht aus drei Granitblöcken und wurde durch den Bildhauer Albert Schilling gearbeitet. Der Altar trägt keine bildlichen Darstellungen, welche auf das liturgische Geschehen hindeuten kann.

Muttergottes

Ebenfalls ein gemeinsames Werk von Pierino Selmoni und Paul Speck. Die im Tessiner Granit geschaffene Mittlerin zeigt in einfacher Demut das Kind dem Kirchenvolke.

Die Orgel

Mit Bau der neuen Orgel wurde der Kirchenneubau nach zehn Jahren vollendet. Das durch die Fa. M. Mathis erbaute Werk und durch den Innenarchitekt Ernst Vogel, Freudwil ZH, entworfene Gehäuse bereichert den Innenraum um vieles. Die ganz in Holz erbaute und mit Holzprospektpfeifen versehene Orgel geben dem Kirchenraum einen feierlichen und würdevollen Raum.

Die rein mechanisch bespielbare Orgel besteht aus 19 Registern:

Hauptwerk 8:Prinzipal 8’, Holzflöte 8’, Oktave 4’, Rohrflöte 4’, Quinte 2 2/3’, Gemshorn 2’, Mixtur 2’, Trompete 8’

Brustwerk 6:Gedackt 8’, Holzprinzipal 4’ Oktave 2’, Terz 1 3/5’, Larigot 1 1/3’ Zimbel 1’

Pedal 5:Flötbass 16’, Prinzipal 8’, Rohrgedackt 8’, Oktave 4’, Mixture 2 2/3’