Pastoralraum Hardwald am Rhy Birsfelden, Muttenz, Pratteln/Augst, Missione Cattolica Italiana 

Pfarrei Bruder Klaus Birsfelden

Unser Pfarreileben

Kategorie: Allgemein



Herbstlager der Jubla Birsfelden

Trolle, Zauberer, Feen – am Wochenende vom 9.-11. Oktober tauchte die JuBla Birsfelden in die magische Welt der Fabelwesen und Fantasy-Geschichten ein. Die dreitägige Reise führte vom Besuch der Hobbits aus «Herr der Ringe» über einen Abstecher ins Harry-Potter-Universum bis hin in die mystischen Tiefen des Märchenwaldes der Gebrüder Grimm. Das Tageslager war ein Trostpflaster für das diesjährig entfallene Sommerlager; dementsprechend gross war die Freude unter Kindern (und Leitenden) über die aufkommende Lagerstimmung. Gute Laune war vorprogrammiert – dieser konnte weder das Tragen einer Maske unter Leitenden noch das rege Desinfizieren der Hände im Weg stehen.

Sarah Schwimbersky


Erlebnistag im Flüeli Ranft für Schüler*innen der 6., 7. und 8. Religionsklassen

Hat ein Mann, der vor ca. 600 in einer ländlichen Gegend einsam gelebt hat und nichts mehr ass, heutigen jungen Menschen, Schülerinnen und Schülern noch etwas zu sagen? Vor allem, wenn er selber nie lesen und schreiben gelernt hat.

Sehr beeindruckend erzählte Maria Theresa Abächerli vom Wallfahrtsbüro in Sachseln bei ihrer interaktiven Führung für Schüler*innen der 6.,7. und 8. Religionsklassen aus Birsfelden vom Leben, Glauben und Denken des Eremiten Niklaus von Flüe, der sich einfach „Bruder Klaus“ nennen liess. Dabei führte sie die Schüler*innen in das Geburtshaus, das Wohnhaus und die Klause im Ranft.

Es sind die zentralen Fragen unseres Lebens, die mit dem durchaus provozierenden Lebensstil des Eremiten in der Klause gerade auch junge Menschen herausfordern: So sagte Bruder Klaus einmal: „Wessen Glück sich auf Erden mehret, der soll Gott dankbar sein“.

Was ist mir wichtig im Leben, welchem Glück strebe ich nach, was ist der Sinn meines Lebens? Wo will ich hin und welche Rolle spielt Gott in meinem Leben? Beeindruckt und nachdenklich verliessen die Schüler*innen den Ranft, um noch in der Kirche in Sachseln das Grab des Heiligen zu besuchen und seine Kutte zu bestaunen. 

Nach einem informativen und spannenden „Erlebnistag mit Bruder Klaus“ ging es wieder zurück nach Hause.

Patrick Graf und Roger S. Vogt


Ausflug zum Creux du Van

Mit herzlichen Begrüssungen, per Handrücken, Ellbogen oder gar Füssen und viel Lachen, begann der Ausflug der Frauengemeinschaft am 16. September. Die rund dreistündige Fahrt mit dem Bus führte uns zum Ziel Creux du Van.

Bis Biel ging es auf der Autobahn zügig voran, dann aber führte uns Herr Hardegger durch die wunderschöne Landschaft und Dörfer und den Rebbergen des Neuenburger Juras entlang. Die ersten Winzer waren bereits am Trauben lesen. Bei dem schönen Wetter konnten wir im Gartenrestaurant Soliat zu Mittag essen. Noch ahnten wir nicht, wie nahe wir schon dem aussergewöhnlichen Naturschauplatz sind. Uns trennten nur noch 300 Meter Fussweg bis zu den 160 Metern senkrecht abfallenden Felswänden mit der grandiosen Aussicht ins „Grand Canyon“ der Schweiz. Es war einfach überwältigend. Wir hatten viel Zeit uns da zu verweilen und fotografieren. Trotz heraufziehendem Gewitter blieb uns noch Zeit für einen Kaffee vor der Abfahrt. Bei prasselndem Regen und schwarzen Wolken führte uns Herr Hardegger durch das Val de Travers. Ein kleiner Abstecher nach ‚Le Roselet‘ zum Altersheim für Pferde, Ponys und Esel, in der Gemeinde Les Breuleux lag sogar noch drin. Von der Sonnenterrasse des Restaurants aus konnte man die „pensionierten“ Pferde, Esel und Ponys beobachten, die eine fast magische Ruhe in dieser herrlichen Landschaft ausstrahlten.

Um 19 Uhr erreichten wir Birsfelden, just vor dem Gewitter mit heftigem Regen. Ein ganz schöner Tag wird allen Teilnehmerinnen in Erinnerung bleiben.

Béatrice Zimmermann


Wanderferien auf der Lenzerheide vom 23. – 30. August

Können wir gehen oder nicht? War das ein Hin und Her, bis anfangs Juli die Bestätigung vom Hotel kam: „Wie freuen uns auf Euch“.

Corona-bedingt wollten aber einige der bisherigen Teilnehmenden nicht mitkommen, so dass am Ende nur 14 Personen auf die Lenzerheide fuhren. Hände desinfizieren und Schutzmasken im öffentlichen Verkehrsmittel waren auch dort angesagt. Wir nahmen es mit Humor. Bei grösseren und kleineren Wanderungen durchstreiften wir die Gegend. Für viele war die Fahrt auf das Parpaner-Rothorn ein besonderer Höhepunkt. Zu sehen gab es nur Steine und Geröll, resp. kahle Berggipfel, weit hinten das Aroser Weisshorn und in der Tiefe den Heidsee. Gemäss Wegweiser könnte man in 2½ Std. nach Arosa wandern. Es hatte sehr viele Mountainbiker, die sich wagemutig (und wie uns schien, manche auch fahrlässig) die steilen Wege hinunterstürzten.

Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch der Kirche „Mistail son Peder“ ausserhalb von Alvaschein. Zahlreiche Fresken sind noch erhalten.

Im Hotel waren wir gut aufgehoben und das reichhaltige Frühstücksbuffet sorgte jeweils dafür, dass wir voller Elan den Tag in Angriff nahmen. Nachdem die ganze Woche gutes Wanderwetter geherrscht hatte, fing es am Freitagnachmittag an zu regnen und es hörte nicht mehr auf, bis wir nach Hause zurückkehrten. Immerhin kamen dadurch die mitgebrachten Spiele doch noch zum Einsatz.

Béatrice und Trudy  

Mistail son Peder

Firmung in unserer Pfarrei

Drei Firmanden unserer Pfarrei empfingen am Samstag 5. September in einer eindrucksvollen Feier durch Domherr Pfr. René Hügin das Firmsakrament.
Nach einem knappen Jahr der Vorbereitung im Firmkurs durch Jugendarbeiter Patrick Graf und Roger S. Vogt konnte, trotz der Corona-Beschränkungen, die Feier im Kreis der Familien und Freunde in der Bruder Klaus-Kirche stattfinden.
Domherr Hügin gab den Firmanden auf den Weg mit, dass die Geschichte des Glaubens mit den jungen Menschen weitergeht. Heilsames tun, verantwortungsvoll mit der Schöpfung umgehen, für Wahrheit, Frieden und Gerechtigkeit eintreten, das sind zutiefst Aufträge, die Jesus uns gibt. Über zwei Jahrtausende hat der Heilige Geist aus einer kleinen Gruppe Jesus-Anhänger eine Weltkirche wachsen lassen, von der wir ein wichtiger Teil sind.
Gottes Segen und die Kraft des Glaubens sollen die drei jungen Erwachsenen begleiten.
Patrick Graf und Roger S. Vogt


Ministranten Feriennachmittage

Eine schöne gemeinsame Zeit verbrachten die Ministrantinnen und Ministranten bei den Mini-Feriennachmittagen unserer Pfarrei in der ersten Sommerferienwoche.
Mit einem Auftrag begannen sie am ersten Nachmittag. Sie erhielten die Nachricht, dass der Kirchenschatz von dreisten Dieben geraubt wurde. Dazu kam noch, dass diese Diebe Ausserirdische waren, die mit einem Ufo hierhergekommen sind. Nur, wenn die Kinder als Agenten einen anspruchsvollen Parkour mit acht Aufgaben schaffen, würden die fremden Diebe aus dem All den Schatz wieder zurück geben. Schliesslich konnten die Minis nach einer Verfolgungsjagt durch den Mystery Tunnel den Schatz retten.
Am nächsten Nachmittag ging es mit Basteln weiter, wo viele kleine Kunstwerke entstanden beim Gestalten von ‚Steinmännli‘ und Früchtefiguren.
Mit einem Openair-Kinderkino sowie Bräteln am Lagerfeuer klangen die Ministranten Feriennachmittage aus.
Dem Helferteam Anna Ferrara, Silvana Pedretti und Lorella Ciullo ein ganz herzliches Dankeschön für die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung dieser erlebnisreichen Sommerferien-Nachmittage.
Für Sachspenden danken wir der Drogerie Schwimbersky und Sandra Ferrara.
Patrick Graf und Roger S. Vogt