Pastoralraum Hardwald am Rhy Birsfelden, Muttenz, Pratteln/Augst, Missione Cattolica Italiana 

Unser Pfarreileben



Freiwilligen-Imbiss

Auch dieses Jahr konnten wir wieder auf zahlreiche Freiwillige zählen, die uns das ganze Jahr hindurch mit viel Engagement unterstützten. Es ist ein RIESENGROSSER Schatz, auf den wir auch in schweren Zeiten bauen können.

Um dieses gebührend zu würdigen, durften wir – nach einem nur für sie speziell durchgeführten Gottesdienst – fast 70 Ehrenamtliche in unserem feierlich geschmückten Saal im Fridolinsheim empfangen. Der kulinarische Einstieg zauberte uns das „Restaurant du Coeur“ mit ihren liebevoll, aufwändig angerichteten Köstlichkeiten aus verschiedenen Drittwelt-Länder her. Mit anschliessendem heissen Fleischkäse und dem reichhaltigen Salatbuffet wurde ergänzend für das leibliche Wohl gesorgt.

Umrahmt mit musikalischer Spitzenunterhaltung von der Band „Albatros“ liess sich der Abend wunderbar geniessen. Mit ihrer beschwingten Tanzmusik sorgten sie für eine supertolle, frohe und ausgelassene Stimmung, die einigen Gästen ihre Tanzbeine zum Schwingen brachte. Ein vollkommener, gelungener Anlass, der alle erfreute.

Ursina Mazenauer


Jubilaren-Anlass 2021

Unser diesjähriges Jubilarenfest konnte wieder mit 70 Seniorinnen und Senioren, die einen runden und/oder halbrunden Geburtstag feierten, durchgeführt werden.

Es war eine sehr schöne, gemütliche Feier mit einem ausgezeichneten, feinen Festmenu, das von 20 Personen ehrenamtlich zubereitet und serviert wurde. Das Rahmenprogramm boten uns Sylvia Diethilm-Seeger mit ihrer Basler und Baselbieter Sagen und Legenden und liess uns in Begleitung von verschiedenen mittelalterlichen Instrumenten wie Dudelsäcke, Flöten und Drehleiern, die von Peter  Schnitzler gespielt wurden, in mittelalterliche Zeit zurück zaubern.

In froher und ausgeladener  Stimmung wurde rege zusammen Gespräche geführt und über die gemeinsamen früheren Erlebnisse ausgetauscht. Ein vollkommender gelungener Anlass, der alle erfreute. Dem Helferteam für ihr riesengrosses Engagement vom Kochen, Servieren bis über Einrichten und Aufräumen ein herzliches, grosses DANKESCHÖN!

Ursina Mazenauer


Wallfahrt nach Mariastein

Am Freitag, den 17. September, am Nachmittag, fand die Wallfahrt der Erstkommunionkinder nach Mariastein statt.
Mit dem Tram fuhren wir nach Flüh. Dort ging es zu Fuss weiter auf dem alten Pilgerweg hinauf nach Mariastein. Dort kamen noch weitere Eltern und Kinder hinzu und zusammen sind wir in die Gnadenkapelle hinabgestiegen. Dort haben wir eine kurze Andacht gefeiert. Anschliessend haben wir uns die Basilika angeschaut.
Weiter ging es zu Fuss hinauf in den Wald, wo schon das Feuer brannte. Wir genossen alle das gemütliche Zusammensein beim Bräteln, Essen und Spielen. Bei Dunkelheit zündeten wir die Fackeln an und sie zeigten uns den Weg zur Anna-Kapelle und weiter bis Flüh hinunter.
Zufrieden und müde fuhren wir mit dem Tram zurück nach Birsfelden.
Benni Meyer, Kathechetin


In eigener Sache – mein Weg zum Diakon

Momentan nehme ich an einem Diakonatskurs des Bistums Basel teil. Schon über 25 Jahre trage ich mich mit dem Gedanken Diakon zu werden. Aufgrund der Gleichberechtigung habe ich den Schritt dazu bis an hin nicht getan. Nach wie vor finde ich es nicht richtig, dass Frauen im kirchlichen Dienst nicht als Diakonin oder Priesterin zugelassen werden können, obwohl die neutestamentliche Forschung sehr wohl davon ausgeht, dass Frauen geweiht waren für diese Dienste. Nun, ich bin dennoch froh, dass Frauen im Bistum Basel Gemeinden als Gemeindeleiterinnen vorstehen können, doch das ist keine Entschuldigung dafür, dass sie nicht in allen Bereichen der Seelsorge die sakramentale Vollmacht erhalten, nur weil sie Frauen sind. Mit meiner Absicht Diakon zu werden möchte ich keineswegs die Anliegen der Frauen im kirchlichen Dienst untergraben.

Worauf beruft sich das Diakonenamt? Im Neuen Testament, der frühchristlichen Literatur und in der Alten Kirche waren die Diakone die Helfer des Bischofs im Dienst am Nächsten („Dienst an den Tischen“) aber auch im Verkündigungs- und Verwaltungsdienst. Mit dem Diakonenamt heute schlage ich eine Brücke zur Kirche des Neuen Testaments, zur Alten Kirche, ja zur Urkirche. In der Präambel zur Diakonenweihe ist der Diakon der Brückenbauer von Kirche und Gesellschaft, im Geschwisterdienst, der Verkündigung und in der Liturgie tätig. Ein Hauptmerkmal des Diakons ist die Sorge für die Armen in der Gemeinde heute in Kooperation mit der Sozialarbeiterin. In der Bereitschaftserklärung an den Diakon wird vom Bischof gefragt: Seid ihr bereit den Armen, Kranken und den Sterben beizustehen und den Notleidenden zu helfen? Das ist eine wichtige Motivation mich zum Diakon weihen zu lassen.

Als Diakon ist mir ausserdem die Möglichkeit gegeben befreundete Paare u.a. auch ausserhalb meines Pastoralraums zu trauen oder ihre Kinder zu taufen, weil immer weniger Priester zur Verfügung stehen oder pensionierte Priester durch Alter oder Gebrechlichkeit nicht mehr in der Lage dazu sind. In diesem Bereich zeigt unsere röm.-kath. Kirche kaum menschliches Antlitz. Ich wünschte mir, dass der synodale Prozess jetzt weltweit etwas in Bewegung setzt, was wir schon seit langer Zeit sehnsüchtig erwarten was u.a. die Zulassung zu geweihten Ämtern betrifft unabhängig von Geschlecht, Zivilstand oder Lebensform. Ich möchte mich dennoch zum Diakon weihen lassen, auch wenn unsere Kirchenleitung sich dazu bisher nicht oder kaum bewegt hat. Letztendlich geht es aber darum, wie gehe ich als Frau oder Mann mit Hierarchie bei mir, ob in der Kirche oder ausserhalb um? Wie gestalte ich meinen Alltag aus der Sicht des Evangeliums? Die oberste Hierarchie ist für mich das Evangelium und nicht das Kirchenrecht. Es geht um das Wohl des Menschen aus der Sicht des Evangeliums, das ist meine Haltung auch nach meiner Weihe, falls mich der Bischof zur Weihe zulässt. Ich wünsche euch und uns alles Liebe von dem, der sie uns immer wieder schenkt, nämlich Gott.   Wolfgang Meier


Pfarrei-Wanderferien 2021

Die Ankunft im Sunstar Hotel Albeina in Klosters Dorf war für die meisten der 14 Teilnehmenden fast ein „Heimkommen“. Sind wir doch bereits zum dritten Mal (auf Wunsch der bisherigen Teilnehmer) in diesem Hotel abgestiegen.

Am Samstagnachmittag machten wir uns auf nach Klosters Platz wo ein grosser Genussmarkt stattfand. Was da nicht alles angeboten wurde. Sogar Spanferkel wurden am Spiess gebraten und dann stolz durch die Festmeile getragen.

Am Sonntag führte uns die Wanderung entlang der Landquart über eine Hängebrücke nach Monbiel, wobei es einige nicht unterlassen konnten, die Brücke zum Schwingen zu bringen.

Auf unserer Wanderung von der Mittelstation der Jakobsbahn zur Clavadeleralp

begegneten wir zum Glück einem Ehepaar, das uns versicherte, dass die Sennerei offen sei. Wir wären sonst nicht bis dort hinaufgestiegen. Dort in der kleinen Stube, direkt neben dem „Chäschessi“ wurden wir mit verschiedenen Speisen verwöhnt. Die Schnellsten haben sogar noch eine der Riesencrèmeschnitten ergattert.

Die Wanderung durch die Zügenschlucht bleibt uns in spezieller Erinnerung. Erstens, weil bei der Station Mondstein der Lokführer einfach losfuhr, bevor alle ausgestiegen waren und zweitens für die Wanderer die imposante Schlucht. Der Wanderweg war die alte Zügenstrasse auf der in früheren Zeiten der ganze Verkehr rollte. Man konnte sich die Postkutschen gut vorstellen. Steile Felswände säumten den Weg und tief unten hörte man das Wasser tosen.

Nach den Wanderungen wurde auch der Wellnessbereich mit Sauna rege benutzt. Die Abende verbrachten wir öfters plaudernd in der neu erstellten Lounge.

Béatrice und Trudy


Ein unerwartetes Geschenk

…. durfte unsere Kirchgemeinde vor einigen Wochen entgegennehmen.

Beat Zeuggin übergab dem Kirchgemeinderat zu Handen unserer Pfarrei ein wunderschön gestaltetes Meditationsrad, welches er nach dem bekannten Sachsler Meditationstuch, auch schon als offizielles Hungertuch im Einsatz, erschaffen hat. Beat Zeuggin ist mit unserer Pfarrei sehr verbunden, auf seine ruhige und zurückhaltende Art und daher dürfte er auch nicht allen Pfarreiangehörigen bewusst sein. Als Künstler hat er schon verschiedene Werke erschaffen, z.B. jenes an der Wand unseres Ortsmuseums oder auch den neuen Kopf des Vogel Gryff. Da sich Beat Zeuggin aktiv für den Erhalt von aussterbendem Handwerk engagiert, hat er in seiner Werkstatt das Meditationsrad geschmiedet und die Bilder in Kupfer getrieben.

Sein Enkel Agustin hat die Entstehung des Meditationsrads mit einer Fotopräsentation dokumentiert. Und nun dürfen wir das Kunstwerk in unserer Kirche willkommen heissen. Es soll Jederfrau und Jedermann als Inspiration dienen, wenn sie oder er unsere Kirche besucht und einen Moment der Stille und Besinnung geniesst.

Der Kirchgemeinderat dankt Beat Zeuggin ganz herzlich für dieses grosszügige und schöne Geschenk!
Wir werden das Meditationsrad im Rahmen unseres Patroziniums am 26. September enthüllen. Alle Pfarreiangehörigen sind recht herzlich eingeladen, an diesem für unsere Pfarrei besonderen Gottesdienst dabei zu sein.

Bruno Leibundgut, Kirchgemeindepräsident